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Über mich

Was mich antreibt

Geboren wurde ich am 27.10.1973 in Graz.

Erst nach meiner Reifeprüfung 1992 und nach einigen Jahren an der Karl Franzens Uni Graz, entdeckte ich im Zuge einer reformpädagogischen Weiterbildung als junge studierende Mutter, wie unglaublich schön, lustig und großartig Lernen sein kann.
Mein "Mathe-Trauma" hat im Übrigen sehr erfolgreich dafür gesorgt, dass ich mich sehr lange unintelligent und unbegabt fühlte. Ich dachte, wenn ich all dieses Zeugs nicht kapierte, dann muss doch irgendwas mit mir nicht stimmen... das ist mitunter ein Grund, warum ich die Legasthenie- und Dyskalkulie Trainer Ausbildung machte und viele Jahre lang mit Kindern arbeitete, die Lernschwierigkeiten haben. Heute bin ich den Lehrerinnen und Lehrern, die mich unterrichteten, dankbar: durch sie wusste ich ganz klar, wie ich es nicht machen wollte. Lernen ist eine zutiefst emotionale Angelegenheit und umfasst immer auch den oder die Lehrenden. Wenn es ihnen gelingt, die Kinder für sich zu gewinnen und zu ermutigen, ist bereits viel geschafft!

Wenn darauf geachtet wird, dass die Fragen bleiben, und die Antworten nicht im Vordergrund stehen. Kurz vor Beendigung habe ich das Anglistik und Germanistik Studium abgebrochen. Als Werkstudentin stand ich damals aber bereits mit beiden Beinen im Leben: Nachhilfelehrerin, Gastgewerbe, Barfrau, Babysitterin, Legasthenietrainerin, Arbeiterin, Serviererin, und immer Schreibende und Lesende.

Ein Leben ohne lesen und ohne schreiben? Das kann ich mir gar nicht vorstellen!

Und ich forsche und recherchiere gern: Träume, Märchen, Mythen, Psychologisches, Soziologisches, Pädagogisches... sind meine geistigen Lieblingsmenüs.
Hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingsbücher und Literatur:
literatur.pdf [51 KB]

Ich bin viele, sehr viele Umwege gegangen in meinem Leben. Nicht alle waren schön, viele waren sogar sehr unangenehm, schmerzlich und entmutigend, aber sie waren alle wichtig. Die besten Umwege waren die, durch die ich mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Weltanschauungen in Kontakt kam. Heute profitiere ich davon in der Arbeit mit Menschen, mit Gruppen, in Coachings und in meinen Vorträgen. Mich kann nichts so schnell aus der Ruhe bringen. Und ganz wenig nehme ich wirklich persönlich - wir sitzen alle in einem Boot. Wir brauchen alle Zuneigung, Wertschätzung, Dialog, Streicheleinheiten für unseren Selbstwert.

Die Ausbildung zur individualpsychologisch-pädagogischen Beraterin und zur Lebens- und Sozialberaterin hat mich sehr geprägt: die Individualpsychologie ist eine absolute "Alltags- und Gebrauchspsychologie"! Sie liefert ein wirkliches Handwerkszeug für die Arbeit mit Menschen und für einen selbst, und sie trägt sehr viel bei dazu, um unsere Kinder zu verstehen - und uns selbst.

Unsere Sicht auf die Welt ist veränderbar, wenn wir bereit sind, gewohnte Bahnen zu verlassen.
Dazu brauchen wir allerdings jemanden, der uns ermutigt, den unbequemen Weg des Übens zu gehen.
Und wir brauchen auch noch viele Möglichkeiten, unsere eigene Selbstwirksamkeit zu erfahren. Fürsorge ist gut - Selbsttun stärkt!

...nimm das Leben, wie es kommt,
verliere deine langfristigen Ziele nicht aus den Augen, lerne,
Kompromisse einzugehen und Verantwortung mitzuübernehmen,
und zügle deine Erwartungen...


Dann besteht eine relativ gute Chance, mit den Höhen und Tiefen des Lebens halbwegs gut über die Runden zu kommen.

Meine Brötchen verdiene ich vorwiegend mit psychologischer Beratung, Coaching, Supervision für pädagogische Fachkräfte und mit meinen - mittlerweile seit mehr als 2 Jahrzehnten - Tätigkeiten als Erwachsenenbildnerin, Trainerin und Vortragende im psychosozialen und pädagogischen Bereich.

Ich bin in zweiter Ehe verheiratet und wir alle (5 Kinder im Alter von 19, 16, 12 und 8 Jahren) leben als zusammengesetzte Stieffamilie im oststeirischen Hügelland, gemeinsam, zusammen, getrennt, einmal beim jeweiligen Elternteil und dann wieder allein mit Freund...
momentan gerade mit vier Buben unter einem alten Gründerzeithausdach.

Ich bin neugierig, was das Leben noch so bringen wird!

Sabine & Hannes

Patchwork Paare brauchen ganz viel Mut
Patchwork Paare brauchen ganz viel Mut

Wir sind beide Patchwork Eltern.
Jeder von uns beiden hat drei Kinder.
Gemeinsam haben wir fünf.
Alles klar?

Wir kennen es, das herausfordernde Leben als zusammengesetzte Stieffamilie.
Bonus?
Die Kinder, die uns und unsere Familien miteinander verbinden.
Erkenntnis?
Alles doppelt, und trotzdem nichts ganz.

Wir sind eine bunte Familie, leben im oststeirischen Hügelland,
freuen uns immer über Gleichgesinnte
und bieten gemeinsam bei Bedarf
Patchwork Paarberatung an.

Und die Moral von der Geschichte?

Veränderungen sind möglich,
und meistens notwendig.


Ermutigung ist die Voraussetzung für Veränderung!