Worum geht´s?

Patchwork?

Foto Ulrich Reinthaller
Foto Ulrich Reinthaller

Patchworkfamilie ist ein moderner Begriff für die Stieffamilie, die einfach von der Namensgebung –
denken wir zum Beispiel an die „böse Stiefmutter“ in Märchen - noch negativ besetzt ist.

Eine gängige Erklärung des Begriffs Patchworkfamilie aus psychologischer Sicht:
mindestens eine Person bringt ein Kind oder mehrere Kinder
in die neue Beziehung mit hinein.

Es setzt nicht voraus, dass beide Partner Kinder haben,
auch nicht, dass sie miteinander Kinder haben und auch nicht dass man wieder verheiratet ist.

Und...?

Patchwork-Familien sind komplexer als Kernfamilien.

Mitglieder von Patchwork-Familien haben unterschiedliche Familiengeschichten.

Die Eltern-Kind-Bindungen bestehen bereits, bevor die Partnerbeziehung beginnt. Das kann den Aufbau und die Festigung der Partnerbeziehung erschweren.

Biologische und soziale Elternschaft fallen teilweise auseinander.

Der Stiefelternteil muss elterliche Rollen und Kompetenzen übernehmen, die ihm bisher vielleicht fremd waren.

Der leibliche Elternteil hat eine besondere, oft auch eine schwierige Rolle.

Die Kinder sind oft Mitglieder von zwei Haushalten bzw. Teilfamilien.

Wie ist das zu schaffen?

Fotos Ulrich Reinthaller
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In einer Patchworkfamilie müssen wir...

Trennung/Verlust/Abschiede bewältigen

Paar- und Elternebene trennen erfordert hohen Grad an Reife

Integration des Stiefelternteils in das bestehende System Elternteil-Kind(er)

Neue Rollen, neue Aufgaben verteilen, abstimmen, aushandeln

Regeln, Normen, Werte kommunizieren und abgleichen/ausbalancieren

Zugehörigkeit entwickeln in der neuen Familie, ohne den anderen Elternteil auszuschließen

Grenzen spüren, wahrnehmen und aussprechen

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